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Ñustayoq, Weisheit der Anden

In der andinen Tradition sind die Ñustas die Geister, die die reinste und höchste weibliche Energie der Natur repräsentieren und in Bergen, Tälern, Flüssen, Quellen, Lagunen und Höhlen leben. In den Hochlandgemeinden der Anden feiert und ehrt man sie und bittet um ihren Segen für Fruchtbarkeit, Wachstum, Wärme und spirituellen Schutz.

 

Durch dieses 3-tägige Retreat in der Nähe von Ulm führt uns die "Hampeq", die peruanische Heilerin, Vilma Pinedo. Sie ist die Enkelin der berühmten Heiler Cuscos, Don Benito Qorihuaman Vargas und Don Melchor Deza Sanchez. Außerdem werden wir von Francisco Victoria begleitet, der seit fast einem Jahrzehnt die Andenvölker in Peru und Bolivien studiert.

 

Durch ihre Arbeit verbinden wir uns mit der Energie der Ñustas, der Prinzessinnen von Mutter Erde (Pachamama). Zuerst lernen wir, den Raum zu öffnen und sie anzurufen; dann bitten wir sie, uns zu helfen, zu reinigen und zu heilen; und schließlich empfangen wir ihre Kraft und Zuneigung, so dass wir uns immer von ihnen unterstützt fühlen.

Eine gute Beziehung zu den Ñustas kann dazu beitragen, unsere Herzen, unser zu Hause und unsere Familien zu nähren. Sie bringen Heilung, Fülle und Harmonie zwischen unserer weiblichen und männlichen Energie. Zudem segnen sie unseren spirituellen Weg.

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Vilma Pinedo

Vilma Pinedo wurde in mitten der Apus, den mächtigen Schutzgeistern der Berge, in der Stadt Huasao in Cusco geboren. Der Ruf auf den Weg der Heilung ereilte sie schon vor ihrer Geburt, als ihre Mutter im vierten Monat schwanger war. Eines Tages wurde sie bei einer Wanderung in den Bergen von einem Blitz getroffen, der beide fast getötet hätte. In den Anden ist dies ein sehr starkes Zeichen der Initiation, woraufhin ihr Ayllu, ihre Familie, beschloss, sie als Heilerin auszubilden. Vilma wuchs bei ihren Großeltern auf, die sie schon als kleines Kind die Traditionen und Rituale der Heilung und der Energiearbeit lehrten. Bereits im Alter von 12 Jahren half sie den Ältesten bei der Heilung, las aus den Kokablättern, um zu verstehen, mit welchen Anliegen, die  Menschen kamen, und nutzte ihre Intuition, um ihnen zu sagen, wie sie heilen konnten.

 

Ihre Vorfahren sind bekannte Heiler, darunter ihr Vater Martín Pinedo, ihre Mutter María Sanchez, ihr Großonkel Benito (Qorihuaman) und ihr Urgroßvater Melchor Deza.

 

Als Jugendliche studierte sie an der Universität verschiedene Fachrichtungen und lernte Sprachen, was ihr half, die westliche Mentalität und die moderne Welt zu verstehen.

 

Vilma widmet sich derzeit der Heilung von Einzelpersonen, Familien, Beziehungen und Unternehmen. Sie arbeitet mit verschiedenen Energien und zahlreichen Techniken, die ihr von ihren Vorfahren beigebracht wurden, wie z.B. die Verwendung von Opfergaben, Pflanzen und energetischen Ritualen aus den Anden. Sie betont immer wieder, dass sie vor allem mit dem Glauben der Menschen arbeitet und dass sie es sind, die ihr sagen, was sie brauchen.

 

Vilma hat eine besondere Verbindung zu den Apus, den Schutzgeistern ihres Landes und ihres Volkes. Zu ihnen gehören der große Apu Pachatusan, Apu Manuel Pinta und Apu Wiracochan. Sie sprechen zu ihr und leiten sie bei ihrer Arbeit, weshalb sie als Vermittlerin der Ältesten gilt, die noch in den Bergen leben. "Sie sind Geister, die man nicht sehen kann, aber sie sehen dich und kümmern sich um dich", sagt sie immer.

 

Vilma ist ihrer Familie und den Heilmethoden, die sie von ihren Großeltern erhalten hat, sehr verbunden. Sie wurde berufen, den Dalai Lama bei seinem Besuch in Cusco zu begleiten und nutzt ihre Gabe als Werkzeug für Heilung, Frieden und Einheit.

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16 sessions, +44 hours of teachings and
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Tag 1: Tinkuy. Raum öffnen. Verbindung mit den Vorfahren.

Tinkuy bedeutet auf Quechua "Begegnung". Am ersten Tag eröffnen wir den Arbeitsraum, indem wir die schützende Energie von Pachama und ihren Ñustas anrufen. Zudem bitten wir das Land, in dem wir arbeiten, um Erlaubnis und rufen unsere Ahnen an, damit sie uns beim Lernen und Heilen begleiten. 

 

Vilma wird uns ihre Geschichte erzählen und uns das wertvolle Erbe ihrer Abstammung, das sie von ihren Großvätern und Großmüttern geerbt hat, näher bringen. Eine Opferzeremonie beschließt diesen ersten Tag. 

 

  • Hallpay. Erstes Ritual der Zusammenkunft im Kreis und Teilen der heiligen Blätter.

  • Vorstellung bei den Kräften des Ortes und rituelle Begrüßung der Richtungen.

  • Die spirituelle Tradition der Anden. 

  • Die Ahnen und die Paqarina (unsere energetische Mutter der Geburt).

  • Apus und Ñustas. Das Zusammenspiel von männlicher und weiblicher Energie in der andinen Tradition.

  • Opferzeremonie zur Eröffnung und Anrufung der Wächterkräfte sowie zum Setzen unserer Vorsätze für das Wochenende.

  • Verbrennung der Opfergaben nach dem Abendessen.

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Tag 2: Reinigung mit den Ñustas.

Am zweiten Tag werden wir in das Wissen der andinen Weisheit und Praktiken eintauchen. Wir beginnen, die Dinge zu erkennen und loszulassen, die uns in unserem Leben belasten. 

 

Wir arbeiten mit reinigenden Pflanzen (Rosmarin, Weinraute,...) und dem Wasser des Flusses, um unsere energetische Heilung zu beginnen. 

Wir führen ein energetisches Reinigungsritual durch und beschließen den Tag mit einer Feuerzeremonie.

 

  • Die verschiedenen Arten von Energien, ihre Merkmale und Eigenschaften nach der andinen Auffassung.

  • Poqpo (unser subtiler Energiekörper), Hucha (unsere Schuld und unser Schmerz), Sami (unser Lebensatem).

  • Bei einem Spaziergang im Wald lernen wir einheimische Pflanzen zur energetischen Reinigung kennen.

  • Bei einer energetischen Reinigung mit Vilma an der Donau können wir Sorgen, Traurigkeit, Wut und Schuldgefühle in das fließende Wasser werfen.

  • Reinigungsopfer mit Hilfe der Ahnen und der Ñustas, damit wir die Blockaden in unserer Entwicklung und unserer Gesundheit endlich lösen können.

  • Eine Feuerzeremonie, begleitet von rituellen Gesängen, hilft uns beim Loslassen.

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Tag 3: Tusay.  Verbindung und Unterstützung

Tusay bedeutet in Quechua "Unterstützung". Für die Andenbewohner ist es essentiell, auf die Geister der Natur zu vertrauen. Es verleiht ihnen Stärke und die Möglichkeit, klare Entscheidungen treffen zu können. An diesem Tag arbeiten wir mit dem Wasser der Seen und der Kraft der Berge. 

 

Wir beenden unser Treffen mit einer schönen Opferzeremonie, um die Veranstaltung abzuschließen und neue Wege zu öffnen.

  • Abschließende Opferzeremonie, um die Unterstützung und den Schutz für die spirituellen Kräfte der Natur zu erhalten und eine persönliche Intention zu setzen und zu verankern.

 

* Das Programm der Veranstaltung kann variieren, um es optimal auf die Gruppenbedürfnisse anzupassen.

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Was Du Bei Dieser Veranstaltung Bekommst:

  • Eine persönliche Verbindung mit der Linie der cusquenischen "Hampeq"-Heiler Vilma Pinedo, Enkelin von Don Benito Qorihuaman und Melchor Deza.
     

  • Einen Einblick in die indigenen Lehren der andinen Tradition aus der Erfahrung von Vilma Pinedo und Francisco Victoria: Besseres Verständnis der andinen Philosophie, ihrer Geister und Rituale.
     

  • Du lernst, wie Du einen heiligen Raum öffnen kannst, indem Du die Energie der Ñustas für Deine Arbeit anrufst.
     

  • 3 Andine Opferzeremonien: 

  • 1 Öffnungsopfer und Verbindung mit der Energie der Ñustas; 

  • 1 traditionelle energetische Reinigung; 

  • 1 Opfergabe für ein persönliches Anliegen, sowie den Schutz und die Unterstützung der Apus (Schutzgeister der Berge).
     

  • Ein Vortrag darüber, wie man sich starker und negativer Energien bewusst wird und wie sie aus andiner Sicht entfernt werden können.
     

  • Eine energetische Reinigung, mit der Kraft der regionalen Pflanzen und der Energie des Flusswassers.
     

  • Eine Feuerzeremonie mit Gesang in der Quechua (Sprache der indigenen Bevölkerung Perus).


 

WAS ENTHALTEN IST:

  • Lehren und Rituale.

  • Alle Materialien.

 

WAS NICHT ENTHALTEN IST

  • Private Sitzungen mit Vilma.

  • Webereien und Kunsthandwerk: Du kannst Decken und zeremonielle Gegenstände erwerben, die Vilma und Francisco direkt aus Peru mitbringen.

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Francisco Victoria

Geboren in Argentinien lebt Francisco seit fast 10 Jahren in Peru und widmet sich dem Studium und der Ausübung der lokalen kulturellen und spirituellen Traditionen der Anden. Sein Hauptfach Internationale Beziehungen gab ihm das Rüstzeug, um sich verschiedenen Kulturen und Perspektiven zu nähern und sie zu verstehen. Aber seine Berufung ging über Bücher und Theorien hinaus: Er wollte sich mit dem tieferen Sinn des Seins und der Schöpfung verbinden. Und so fand er in den Ritualen und Glaubensvorstellungen der Andenvölker einen Weg, sich mit den unsichtbaren Bereichen der Naturwesen zu verbinden und so zu heilen und seinen Platz in dieser Welt zu verstehen.

Zusammen mit seiner peruanischen Frau Yandy gründete Francisco die Organisation Karpay, die Hunderte von Workshops, Retreats, Reisen und Programmen durchführt und mit Tausenden von spanisch- und englischsprachigen Menschen zusammenarbeitet, die sich auf diesen Weg begeben, um zu wachsen, zu heilen, zur Ruhe zu kommen und sich daran zu erinnern, wie man sich selbst und andere liebt. Jeden Tag lernt er von seinen Beziehungen zu seiner Partnerin, seinem Sohn, seinen Meistern und Schülern, aber auch von den Geistern der Berge, der Seen und der Länder, die ihn willkommen heißen.

In diesem Retreat wird Francisco helfen, Vilmas einheimische Lehren mit dem "westlichen" Verständnis zu verbinden, indem er Geschichten und Konzepte mitteilt und Vilma und die Gruppe bei den verschiedenen Ritualen unterstützt.

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Preis

Beitrag: 499€, alle Mahlzeiten während des Retreats inklusive.

Zeitplan:
Freitag, 17. März ab 15:00
Sonntag 19 März Ende 14:00

Eine Anzahlung von 300€ ist erforderlich, um deinen Platz zu sichern.

Wenn du deinen Platz vor dem 15.02.2023 buchst, hast du Zugang zu einem kostenlosen Live-Online-Workshop mit Vilma, in der letzten Januarwoche oder in der ersten Februarwoche.


Information und Anmeldung:
Katrin Bartels katrin@gifted-life.de
Yaiza Herrera info@lunadanzante.com

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